Girowiki

Finanzwissen kompakt.

Hier finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten Fachbegriffen aus der Bank- und Finanzwelt – kurz und verständlich erklärt.

 

Auslandsüberweisung

Bei einer Auslandsüberweisung überweist ein Gebietsansässiger Geld an einen Gebietsfremden. Im engeren Sinne bezeichnet eine Auslandsüberweisung eine Überweisung von einem Konto der Wirecard Bank auf ein Konto in einem Land außerhalb des SEPA-Raums.

Autorisierungen

Im bargeldlosen Zahlungsverkehr wird die Genehmigung einer finanziellen Transaktion als Autorisierung bezeichnet. Im Rahmen der Autorisierung prüft das Geldinstitut des Karteninhabers, ob es sich um eine gültige Girocard oder Kreditkarte handelt und ob das Kartenlimit für die beabsichtigte Transaktion noch ausreicht. Bei erfolgreicher Autorisierung hat der Verkäufer die Gewissheit, dass das Bank- bzw. Kreditkartenkonto des Kunden mit dem autorisierten Betrag belastet werden kann.

Autorisierungen entstehen durch Verfügungen am Geldautomaten oder durch Zahlungen mit PIN-Eingabe. Die Beträge werden sofort reserviert und die Buchung erfolgt später (oder auch nicht). Autorisierungen können NUR durch den Händler bzw. dessen Bank aufgehoben werden. Anderenfalls erfolgt die Freigabe der Beträge nach:

  • 30 Tagen bei der Visa Karte
  • 10 Tagen bei der Girocard/Maestro Karte

Banking-Software

Banking-Software ist eine spezielle Finanz-Software, die eine bequeme und sichere Verwaltung aller Bankgeschäfte und Konten von zu Hause aus ermöglicht. Die Wirecard Bank bietet ihren Kunden die kostenlose Windata-Software an. Es können jedoch auch andere Banking-Softwares genutzt werden.

BIC

BIC steht für „Bank Identifier Code“. Mittels BIC lässt sich jede Bank der Welt eindeutig identifizieren und zuordnen. Der BIC wird von der SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) festgelegt und ist eine acht- bzw. elfstellig internationale Bankleitzahl für grenzüberschreitende Überweisungen. Da der BIC von der SWIFT vergeben wird, bezeichnet man ihn oftmals auch als SWIFT-Code. Zusammen mit der IBAN als international einheitlicher Kontonummer bildet er die Daten, die zur Identifizierung eines Kontos im Rahmen von SEPA und der seit 2008 gültigen Euro-Überweisung benötigt werden, um einen Empfänger einwandfrei zu identifizieren – sowohl im nationalen als auch internationalen Zahlungsverkehr.

BIN

Die Bank Identification Number (BIN) wird zur Identifikation von Kredit- und Debitkarten beim Routing innerhalb von Geldautomaten-Netzen verwendet. Anhand der BIN können der verwendete Kartentyp und der Karten-Issuer (also die Bank, die die Karte herausgegeben hat) identifiziert werden. Obwohl eine BIN internationale Gültigkeit besitzt, werden für Auslandsüberweisungen andere Bankidentifikationsnummern eingesetzt: die International Bank Account Number (IBAN) und der SWIFT-Code. Gründe dafür liegen auf der Hand: Überweisungen sind nicht zwingend an eine Karte, sondern eher an Konten gebunden. Außerdem haben Banken meistens mehrere BIN-Codes, für jeden angebotenen Kartentyp einen. Die BIN der eigenen Kreditkarte bekommt man ganz einfach heraus: Es sind die ersten sechs Stellen der 16-stelligen Kreditkartennummer.

Blitzüberweisung

Die Blitzüberweisung wird nach Bearbeitung eines Kundenauftrags noch am selben bzw. spätestens am nächsten Werktag ausgeführt und dem Zahlungsempfänger binnen weniger Stunden gutgeschrieben.

Bonität/Bonitätsprüfung

Die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers wird als Bonität bezeichnet. Unter Kreditwürdigkeit versteht man in der Finanzwirtschaft die Eigenschaft einer natürlichen Person oder von Unternehmen oder Staaten, aufgenommene Schulden zurückzahlen zu können (wirtschaftliche Rückzahlungsfähigkeit) und zurückzahlen zu wollen (Zahlungswilligkeit). Bei Emittenten (Herausgebern) von Wertpapieren wird unter Bonität die Fähigkeit verstanden, die Emission nebst Zinsen zu bedienen und zu tilgen. Daraus lässt sich die Wahrscheinlichkeit ableiten, mit der ein Kreditnehmer in der Lage und willens sein wird, die erforderlichen Rückzahlungen zu leisten. Die Bonitätsprüfung ist ein Verfahren, mit dem Banken die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern prüfen.

Card Validation Code (CVC)

Der CVC ist ein Sicherheitsmerkmal auf Visa-Kreditkarten. Bei dieser Prüfnummer handelt es sich um eine dreistellige Zahlenkombination, die zusätzlich zur Kreditkartennummer auf der Rückseite der Kreditkarte aufgedruckt ist.

Chargeback

Unter Rückbelastung (Chargeback) versteht man die Stornierung eines Geschäftes oder einer Transaktion durch den Inhaber der Kreditkarte bei der ausgebenden Bank (Issuer Bank) oder Kreditkartengesellschaft innerhalb einer vorher festgesetzten Frist. Dabei ist die Chargeback-Frist der Zeitraum, in Tagen gerechnet, der vom Tag der Unterschrift auf dem Beleg der Transaktion bis zu dem Tag reicht, an dem der Issuer letztmalig sein Chargeback-Recht geltend machen kann. Ein Chargeback ist möglich, wenn der Besitzer der Kreditkarte einer Belastung des Kontos durch eine Kreditkartenzahlung widerspricht.

Dauerauftrag

Ein Dauerauftrag (auch Dauerüberweisung genannt) ist die Anweisung an die Bank, einen bestimmten, gleichbleibenden Geldbetrag zu einem regelmäßigen Termin an einen festgelegten Empfänger zu überweisen. Daueraufträge werden einmalig vom Kunden erteilt und können jederzeit, aber rechtzeitig vor der nächsten Buchung vom Kunden oder von einem Kontobevollmächtigten geändert oder widerrufen werden. Ein Dauerauftrag ist sinnvoll, wenn periodisch wiederkehrend gleiche Beträge an einen Empfänger überwiesen werden sollen, z. B. Mietzahlungen oder Zahlungen an Bausparkassen. Der Dauerauftrag ist das Gegenteil einer Einzugsermächtigung, da hier der Überweisende der aktive Teil ist. Der Unterschied ist auch, dass man das Geld nach der Überweisung nicht mehr zurückziehen kann. Ein Rückruf hingegen ist wie bei allen Überweisungen möglich, solange der Betrag dem Empfänger noch nicht gutgeschrieben wurde.

Drittschuldner

Als Drittschuldner wird im Zwangsvollstreckungsrecht der Schuldner einer gepfändeten Forderung bezeichnet. Der Begriff „Drittschuldner“ dient zur Abgrenzung vom Vollstreckungsschuldner, der bezüglich der gepfändeten Forderung der Gläubiger ist. Der in der Praxis wichtigste Drittschuldner ist der Arbeitgeber des Schuldners. In unserem Falle ist der Drittschuldner die Wirecard Bank AG. Nach Zustellung des Pfändungsbeschlusses darf der Drittschuldner die gepfändete Forderung nicht mehr an den Schuldner auszahlen (§ 829 ZPO). Der Drittschuldner hat den Vollstreckungsgläubiger auf Verlangen innerhalb von zwei Wochen durch die sogenannte Drittschuldnererklärung über die Erfolgsaussichten der Pfändung zu unterrichten.

Drittschuldnererklärung

Wird ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ausgebracht, also eine möglicherweise dem Schuldner zustehende Forderung gepfändet, ist der Drittschuldner verpflichtet, eine sogenannte Drittschuldnererklärung abzugeben. Die Drittschuldnererklärung muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses abgegeben werden.

eBanking (Online-Banking)

eBanking (auch Electronic Banking, Online-Banking, Homebanking) ist die Abwicklung von Bankgeschäften per Internet von zu Hause aus, wie z. B. die Verwaltung von Girokonten oder das Ausführen von Überweisungen. Die Voraussetzungen für die Nutzung des eBankings sind ein PC, Smartphone oder ein anderes elektronisches Endgerät sowie ein Internetzugang und Onlinezugang zum eBanking. Den Kunden der Wirecard Bank werden folgende Zugangsdaten zur Verfügung gestellt: VR-Kennung und die Persönliche Identifikationsnummer (PIN).

ec

ec (electronic cash) ist ein Zahlungsverfahren, bei dem der Käufer den Kaufpreis mittels Bankkundenkarte und Eingabe der Persönlichen Identifikationsnummer (PIN) am Kassenterminal bezahlt. Karten mit dem electronic-cash-Logo werden nur von Kreditinstituten ausgegeben, üblicherweise in Verbindung mit einem Girokonto. Die Bezeichnung ec stammt ursprünglich von Eurocheque, einem europaweiten, einheitlichen Scheckzahlungssystem in Verbindung mit einer Bankgarantie. Ähnliche Debitkarten-Systeme sind Maestro und Visa Electron. Die Akzeptanzzeichen von electronic cash sind die Piktogramme „electronic cash PIN-Pad“ und „girocard“. Auf den Debitkarten der Banken und Sparkassen werden die electronic-cash-Akzeptanzzeichen ebenfalls aufgebracht.

EFT

EFT (electronic funds transfer) bezeichnet die papierlose Übermittlung von elektronisch aufgezeichneten Zahlungsdaten, die einen Geldwert in einer bestimmten Währung darstellen und von einem Kunden/Vertragshändler bzw. einer Bank an Stelle von Bargeld als Zahlungsmittel akzeptiert werden.

Einreicherkonto

Lastschriften werden über dieses Konto bei den Endkunden eingereicht und können ggf. zurückgebucht werden. Es kann noch nicht über das Guthaben verfügt werden. Nach einem mit der Wirecard Bank AG vereinbarten Zeitraum, werden die Beträge vom Einreicherkonto auf das Verfügungskonto gebucht.

Einrichtungsgebühr

Siehe Kontoeröffnungsgebühr.

Einzugsermächtigung

Bei der Einzugsermächtigung beauftragt der Zahlungspflichtige den Zahlungsempfänger, den vereinbarten Betrag am Fälligkeitsdatum vom Bankkonto einzufordern. Das Einzugsermächtigungsverfahren wird auch im elektronischen Handel mit Verbrauchern eingesetzt.

ELV

Das ELV (elektronisches Lastschriftverfahren) ist ein Verfahren, bei dem der Käufer dem Händler zur bargeldlosen Transaktion eine Einzugsermächtigung erteilt (im Online-Handel durch Bestätigung der Bankdaten und im stationären Handel durch Unterschrift oder PIN-Eingabe). Der Betrag wird automatisch vom Konto des Verbrauchers abgebucht und dem Konto des Empfängers gutgeschrieben.

EMV-Chip

Die Abkürzung EMV bezeichnet eine Spezifikation für Zahlungskarten, die mit einem Prozessorchip ausgestattet sind, und für die zugehörigen Chipkartengeräte (Kassenterminals und Geldautomaten). Die Buchstaben EMV stehen für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelt haben: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und Visa. Die wesentlichen Vorteile der Chiptechnik und damit auch Gründe für den Ersatz des Magnetstreifens durch den Chip sind:
  • Der Chip kann im Gegensatz zum Magnetstreifen mittels technischer Verfahren wirksam gegen eine Duplizierung oder Veränderung geschützt werden. Ein Dieb, der eine Chipkarte gestohlen hat, kann diese nur verwenden, wenn er auch die zugehörige PIN kennt.
  • Beim Einsatz von Chipkarten kann die Erkennung der Kartenechtheit (card authentication) und die Prüfung der PIN (cardholder verification) stattfinden, auch ohne dass eine Online-Verbindung besteht.
  • Im Gegensatz zum Magnetstreifen, der als rein passiver Datenspeicher fungiert, ist ein Chip ein Miniaturcomputer. Dadurch sind auch Zusatzfunktionen wie eine elektronische Geldbörse (Geldkarte) und Stammkundenprogramme möglich.

Freibeträge

Die Pfändung von Lohn-, Gehalts- und ähnlichen Forderungen ist aus sozialen Gründen auf den pfändbaren Teil der Bezüge beschränkt. Wie hoch der pfändbare Teil ist, weist die Anlage zu § 850 c ZPO, die so genannte Lohnpfändungstabelle, aus. Der pfandfreie Betrag bemisst sich hierbei unter anderem abhängig von den Unterhaltspflichten des Schuldners.

Die Freibeträge dienen dazu, das Existenzminimum freizustellen. Aus dem Freibetrag können Überweisungen, Lastschriften, Barabhebungen, Daueraufträge usw. getätigt werden. Der Basisbetrag wird für jeweils einen Kalendermonat gewährt – unabhängig vom Zeitpunkt des Eingangs der Einkünfte. Erstreckt sich die Pfändung auf mehrere Monate, so wird für jeden Monat automatisch der Freibetrag gewährt. Ein eventuell nicht verbrauchter Teil des Freibetrags wird in den Folgemonat übertragen, jedoch nicht darüber hinaus.

Eine Erhöhung des Freibetrags ist durch bloße Vorlage entsprechender Bescheinigungen von Arbeitgebern, Schuldnerberatungsstellen und Sozialleistungsträgern (z. B. über Unterhaltspflichten und bestimmte Sozialleistungen) beim Kreditinstitut möglich. Diese müssen im Original eingehen und dürfen nicht älter als einen Monat sein. Eine gerichtliche Entscheidung ist nur in Ausnahmefällen nötig.

Geldwäschegesetz (GWG)

Das Geldwäschegesetz (GWG) ist das Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten. Geldwäsche bezeichnet die Einschleusung illegal erwirtschafteten Geldes, bzw. illegal erwirtschafteter Vermögenswerte allgemein, in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf. Dieses illegale Geld ist entweder das Ergebnis illegaler Tätigkeiten (z. B. Drogenhandel, Waffenhandel, in Deutschland auch Steuerhinterziehung) oder soll der Finanzierung illegaler Tätigkeiten dienen. Geldwäsche ist ein Straftatbestand sowohl nach deutschem Strafrecht als auch dem Strafrecht anderer Länder. Die Bekämpfung der Geldwäsche wird als wichtiges Element im Kampf gegen organisierte Kriminalität betrachtet.

Geschäftskonto

Ein Geschäftskonto ist ein Girokonto inkl. Girocard und Online-Banking-Zugang zur gewerblichen Nutzung. Für selbstständige Unternehmer oder Existenzgründer ist es ratsam, ihre geschäftlichen Buchungen der Übersichtlichkeit wegen über ein gesondertes Girokonto abzuwickeln. Dabei werden private und geschäftliche Ein- und Auszahlungen strikt getrennt. Die Trennung zwischen Privat- und Geschäftskonto erleichtert die Dokumentation und die Buchhaltung der betrieblichen Einnahmen und Ausgaben.

Girokonto

Das Girokonto ist ein Konto, das vor allem zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs (Lastschriften, Überweisungen oder Schecks, Einzahlungen, Abhebungen) dient. Es wird von einem Kreditinstitut geführt. Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht. Grundlage des Girokontos ist ein Girovertrag zwischen dem Kreditinstitut und dem Kunden.

giropay

Das Online-Zahlverfahren giropay wurde Anfang 2006 innerhalb der deutschen Kreditwirtschaft entwickelt. Es ist ein Zahlungsverfahren mit direktem Zugriff auf deutsche Online-Banking-Konten. giropay bietet Kunden eine bequeme Bezahlung, höchste Sicherheitsstandards und Händlern eine Zahlungsgarantie bis zu EUR 5.000,00 pro Transaktion. Wenn der Kunde sich in einem Online-Shop für die Bezahlung mit giropay entscheidet, wird er vom Shop des Händlers sicher zum Online-Banking seiner Bank oder Sparkasse geleitet, von wo aus man die Überweisung für den Einkauf veranlasst. Das Besondere dabei ist, dass der Händler unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung eine Zahlungsgarantie erhält, so dass er die gekaufte Ware oder Dienstleistung sofort zur Verfügung stellen oder versenden kann.

Gläubiger

Im Schuldrecht wird als Gläubiger bezeichnet, wer gegen einen anderen, den Schuldner, einen Anspruch hat. Die Rechtsbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner wird als Schuldverhältnis bezeichnet.

HBCI

HBCI (Homebanking Computer Interface) ist ein Standard zur Kommunikation zwischen Kundensystemen und entsprechenden Bankrechnern zur Durchführung von Homebanking-Transaktionen. Er wurde von verschiedenen Bankengruppen in Deutschland entwickelt und vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) beschlossen. HBCI ist eine standardisierte Schnittstelle für das Homebanking. Dabei werden Übertragungsprotokolle, Nachrichtenformate und Sicherheitsverfahren definiert.

Die Wirecard Bank verwendet HBCI mit PIN und TAN.

IBAN

Die IBAN (International Bank Account Number) ist die standardisierte internationale Kontonummer des Bankkunden für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. In Deutschland hat jede IBAN 22 Stellen. International sind bis zu 34 Stellen möglich. Der Aufbau der IBAN ist immer gleich: alphabetischer Ländercode (DE), numerische Prüfziffer, Bankleitzahl, Kontonummer. Die IBAN wurde entwickelt, um die Zahlungsverkehrssysteme zu verbessern bzw. zu vereinheitlichen. Die internationale Standardisierung der Struktur aus Prüf- und Kontodaten (Bankidentifikation plus Kontoidentifikation) ermöglicht die Erschließung von Integrations- und Automatisierungspotenzialen für den Datenaustausch zwischen Banken verschiedener Länder. Darüber sind international einheitliche Angaben zu Bankverbindungen auch für Unternehmen und Privatpersonen von Vorteil, da mögliche Fehlerquellen entfallen.

Inkasso

Unter Inkasso versteht man das Eintreiben fälliger finanzieller Forderungen. Ein Inkassounternehmen ist ein Unternehmen, das ausstehende finanzielle Forderungen gegenüber anderen Betrieben oder Privatleuten außergerichtlich geltend macht. Gegen eine Provision treibt das Inkassobüro im Namen des Auftraggebers Schulden ein. Wird die ausstehende Forderung abgetreten, tritt das Inkassobüro an die Stelle des ursprünglichen Gläubigers.

Insolvenzverfahren

Die Anmeldung der Insolvenz kann ein Insolvenzverfahren zur Folge haben. Dessen Zweck ist es, entweder die Zahlungsfähigkeit wiederherzustellen oder die Situation geordnet abzuwickeln. Diese Aufgabe übernimmt ein Insolvenzverwalter.

Insolvenzverwalter

Der Insolvenzverwalter verwaltet während des gerichtlichen Insolvenzverfahrens das pfändbare Vermögen des Schuldners. Er stellt die Forderungen, die gegen den Schuldner bestehen, fest und trägt sie in eine Insolvenzgläubigertabelle ein. Eine weitere Aufgabe des Insolvenzverwalters ist es, die Insolvenzmasse (d. h. das Vermögen des Schuldners) in Besitz zu nehmen, sie zu verwalten und über sie zu verfügen. Der Insolvenzverwalter führt auch die Verteilung der Masse an die Gläubiger durch. Er wird durch das Insolvenzgericht eingesetzt und beaufsichtigt.

Kartenreferenzkonto

Das Kartenreferenzkonto, auch Referenzkonto genannt, dient der Aufladung einer Prepaid-Karte sowie der Abrechnung der mit der Kreditkarte vorgenommenen Zahlungen. Da das Referenzkonto kein vollwertiges Girokonto ist, ist es nicht zum Lastschrifteinzug geeignet.

Kontoeröffnungsgebühr

Von Privat- oder Geschäftskunden zu entrichtender Geldbetrag zur Eröffnung eines Kontos. Nach Geldeingang werden die Kontoantragsunterlagen an den Kunden versendet.

Lastschrift

Die Lastschrift ist gewissermaßen die Umkehrung der Überweisung. Der Zahlungsempfänger gibt hier seiner Bank den Auftrag, vom Konto des Zahlungspflichtigen einen bestimmten Betrag abzubuchen.

Eine Lastschrift ist im Bankwesen ein Zahlungsvorgang des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Dieser Zahlungsvorgang wird vom Zahlungsempfänger ausgelöst (auch „Pull-Zahlung“ genannt), indem das Konto des Zahlungspflichtigen mit einem Zahlungsbetrag belastet wird, dessen Höhe vom Zahlungsempfänger festgelegt worden ist. Dabei wird der Zahlungsauftrag vom Zahlungspflichtigen lediglich mittelbar über den Zahlungsempfänger erteilt.

Zudem wird mit Lastschrift allgemein die Belastung eines Kontos bezeichnet.

Lastschriftrückgabe

Siehe Rücklastschriften.

Maestro Karte

Bei der Maestro Karte handelt es sich um eine Debitkarte, die von MasterCard International ausgegeben wird.

Maestro ist ein internationaler Debitkarten-Dienst von MasterCard International. Als Debitkarte wird dabei eine Kunststoffkarte bezeichnet, die einen direkten und unmittelbaren Zugriff auf das Guthaben bzw. den verfügbaren Kreditrahmen des Girokontos zulässt.

Mobile TAN

Die Mobile TAN (mTAN) oder smsTAN ist eine Transaktionsnummer, die per SMS versendet wird. Nach Übersendung einer ausgefüllten Überweisung im Internet schickt die Bank dem Kunden eine SMS mit einer mTAN, die nur für diesen Vorgang verwendbar ist. Der Auftrag muss anschließend mit dieser TAN bestätigt werden.

Nachforschungsauftrag

Wer den Eindruck hat, dass eine Überweisung unverhältnismäßig lange unterwegs war oder dass sie sogar verloren gegangen ist, kann als Auftraggeber bei seiner Bank einen Nachforschungsauftrag stellen mit dem Grund, dass der Empfänger die verspätete Gutschrift reklamiert. Nur der Auftraggeber kann bei seiner Bank den Auftrag starten, weil es so gut wie unmöglich ist, den Auftrag nachzuvollziehen, wenn man die Verfolgung nicht „an der Quelle“ startet. Die auftraggebende Bank setzt sich daraufhin mit der Empfängerbank in Verbindung.

Ombudsmann (außergerichtliche Streitschlichtung)

Für die Beilegung von Streitigkeiten mit der Bank besteht die Möglichkeit, den Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Näheres regelt die „Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe“, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird. Die Beschwerde ist schriftlich an die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken e. V. (Postfach 04 03 07, 10062 Berlin) zu richten.

Mehr Informationen finden Sie auch unter: https://bankenverband.de/service/beschwerdestelle

payWave

Bei der neuesten Kartengeneration bietet Visa mit der payWave-Funktion die Möglichkeit an, kontaktlos durch Vorhalten der Karte an einem Terminal im Handel zu bezahlen. Da die Kommunikation zwischen Karte und Terminal kontaktlos erfolgt, muss es sich nicht einmal um eine Karte handeln. Die payWave-Funktionalität kann auch mit NFC(Near Field Communication)-Stickern oder Smartphones umgesetzt werden. Der Kunde autorisiert die Zahlung, indem er sein Zahlungsmittel mit kontaktloser Zahlungsfunktion vor ein entsprechendes Terminal des Händlers hält. Das Terminal liest die erforderlichen Daten kontaktlos aus und bestätigt seinerseits den Zahlungsvorgang durch ein akustisches und optisches Signal. Die kontaktlose Zahlung spart Zeit und ist in der Handhabung einfacher als alle anderen bisherigen Zahlungsverfahren, einschließlich der Barzahlung.

Pfändung

Wenn ein Gläubiger einen vollstreckbaren Titel gegen einen Schuldner hat, kann er dem Schuldner zustehende Forderungen pfänden (z. B. Bankguthaben, Arbeitseinkommen, Guthaben bei Versicherungsgesellschaften aus Lebensversicherungen, ausstehende Bezahlungen für erbrachte Leistungen, Mieteinnahmen). Zu diesem Zweck muss der Gläubiger beim Amtsgericht, in dessen Bezirk der Schuldner seinen Wohnsitz hat, einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss beantragen. Wenn die Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung vorliegen, erlässt der Rechtspfleger den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss – dieser bewirkt rechtlich die Pfändung und anschließende Überweisung der Forderung an den Gläubiger.

Pfändungsrangfolge

Für die Verteilung etwaiger Guthaben des Schuldners ist der Zeitpunkt der Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses an den Drittschuldner entscheidend. Das heißt, die Pfändungen werden in der Reihenfolge des Eingangs beim Drittschuldner bedient.

Pfändungsschutzkonto

Jeder Kontoinhaber hat gegenüber seiner Bank den Anspruch, dass sein Girokonto als Pfändungsschutzkonto (P-Konto) geführt wird. Ein P-Konto ist auch weiterhin ein Girokonto, das dem normalen Zahlungsverkehr dient, bei Kontopfändung jedoch einen Schutz bietet: Guthaben sind bis zu einem gesetzlichen Freibetrag je Kalendermonat geschützt. Das P-Konto wird durch eine Vereinbarung zwischen Bank und Kunde festgelegt (P-Konto-Antrag). In Deutschland darf jede Person nur ein P-Konto besitzen. Das Gesetz sieht eine Meldung über die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos an die SCHUFA vor, da jede Person nur ein Pfändungsschutzkonto führen darf. Die Meldung eines P-Kontos hat jedoch keine Auswirkung auf eine Auskunft der SCHUFA zur Kreditwürdigkeit des Kontoinhabers. Informationen über das Pfändungsschutzkonto sind in einer SCHUFA-Auskunft nicht enthalten.

Pfändungs- und Einziehungsverfügung

Die Pfändungs- und Einziehungsverfügung ist in Deutschland eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung auf dem Gebiet des Verwaltungs- oder Steuerrechts. Die Pfändungs- und Einziehungsverfügung wird von der zuständigen Vollstreckungsbehörde (z. B. Finanzämter, Krankenkassen) selbst erlassen. Die Zustellung erfolgt entweder mit Zustellungsurkunde durch die Post oder einen Vollziehungsbeamten.

Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ist in Deutschland ein Rechtsinstitut der Zwangsvollstreckung im Zivilprozessrecht. Das Amtsgericht am Wohnsitz des Schuldners (Vollstreckungsgericht) erlässt aufgrund eines Vollstreckungstitels einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Dieser wird dann durch den Gerichtsvollzieher der Bank als Drittschuldner und anschließend dem Schuldner zugestellt. Im öffentlichen Recht können Behörden für öffentlich-rechtliche Forderungen Pfändungs- und Einziehungsverfügungen selbst, d. h. ohne Anrufung des Gerichts, erlassen.

PIN

Eine Persönliche Identifikationsnummer (PIN) oder Geheimzahl ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Nach korrekter Eingabe ist der Kunde berechtigt, bestimmte Services seiner Bank zu nutzen. Häufig angewendet werden die PINs zur Authentifizierung an einem Geldautomaten. Hier ist die Eingabe einer mindestens vierstelligen Zahl nötig, um einen Kontozugriff durch unbefugte Personen zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Auch kann man mit der Bankkarte und der zugehörigen PIN in vielen Geschäften bargeldlos zahlen. Auch für die Nutzung des eBanking ist in der Regel eine PIN nötig. Mit dieser PIN und den Kontodaten kann man sich sein Konto, den Kontostand und die letzten Buchungen ansehen.

POSTIDENT-Verfahren

Das POSTIDENT-Verfahren ist eine Identitätsprüfung, die von der Deutschen Post ausgeführt wird. Nach den Vorgaben des Geldwäschegesetzes müssen Kreditinstitute die Identität eines Kunden etwa vor Abschluss eines Kreditvertrags oder einer Kontoeröffnung überprüfen. Zu diesem Zweck wurde das POSTIDENT-Verfahren eingeführt. Mittlerweile bietet die Deutsche Post unterschiedliche Arten des POSTIDENT-Verfahrens an – online oder durch persönliches Erscheinen eines Kunden in einer Postfiliale.

Prepaid Kreditkarte

Eine Prepaid Kreditkarte ist mit allen Attributen einer herkömmlichen Kreditkarte ausgestattet. Sie ist eine zumeist von VISA oder MasterCard lizenzierte Zahlungskarte auf Guthabenbasis. Mit dem Begriff Guthabenkarte wird die Nutzung von Dienstleistungen über vorausbezahlte (engl. prepaid) Guthabenkonten bezeichnet, die im Telekommunikationsbereich verbreitet ist. Die Karten können nur an solchen Kreditkartenakzeptanzstellen verwendet werden, die online angebunden sind. Dadurch soll ein Überziehen des Guthabens verhindert werden. Die meisten Karten sind nicht hochgeprägt und tragen den Vermerk „Electronic use only“.

Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz ist ein vereinfachtes Insolvenzverfahren zur Abwicklung der Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit) einer natürlichen Person (Privatperson). Es soll den Gläubigern eines zahlungsunfähigen Schuldners gleichmäßige, forderungsanteilige Befriedigung bringen. Zweckmäßig ist ein Verbraucherinsolvenzverfahren für Menschen, die überschuldet sind. Dies ist der Fall, wenn die Schulden mit dem Erlös der zwangsvollstreckungsrechtlich verwertbaren Vermögensgegenstände zusammen mit den nach der gesetzlichen Zumutbarkeitstabelle pfändbaren Beträgen der nächsten sechs Jahre voraussichtlich nicht vollständig getilgt werden können.

Rücklastschriften

Eine Rücklastschrift entsteht, wenn die Bank des Kunden aus bestimmten Gründen eine Lastschrift nicht einlösen kann oder will. Gründe hierfür können unter anderem ein nicht gedecktes Konto, ein eingelegter Widerspruch oder falsche Kontodaten sein.

Ruhendstellung (einer Pfändung)

Wenn sich Gläubiger und Schuldner über den weiteren Verlauf einer Pfändung einigen, wird diese ruhend gestellt. Der Gläubiger verzichtet dabei vorübergehend auf Zahlungen aus der Pfändung und sendet dem Drittschuldner eine entsprechende Erklärung zu. Ihm bleibt, da die Pfändung nicht zurückgenommen wird, der Rang erhalten und bei Nichteinhaltung der Vereinbarung kann er die Pfändung wieder aufleben lassen.

Wenn eine weitere Pfändung bei der Bank zugestellt wird, leben alle ruhend gestellten Pfändungen in ihrer Rangfolge wieder auf. Also kann auch eine weitere Pfändung nur ruhend gestellt werden, wenn dies mit der oder den vorherigen auch wieder geschieht.

Sammelüberweisung

Eine Sammelüberweisung ist ein Zahlungsauftrag, der aus mehreren Einzelüberweisungen besteht. Die Belastung des Auftraggeberkontos erfolgt in einer Summe (Gesamtsumme der Einzelaufträge).

SCHUFA

Bei der SCHUFA (Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung) sind sämtliche Konsumentenkredite, Kontoverbindungen und sogenannten Negativmerkmale (z. B. Zwangsvollstreckungen, eidesstattliche Versicherungen) gespeichert.

Banken, Mobilfunkunternehmen, Versandhäuser und zunehmend auch Wohnungsvermieter überprüfen vor Vertragsabschluss, ob Mitteilungen über den Kunden/Vertragspartner bei der SCHUFA vorliegen. Nach Vertragsabschluss werden Meldungen über die Vertragsabwicklung einschließlich von Störungen an die SCHUFA weitergegeben, wenn der Kunde dem zugestimmt hat (SCHUFA-Klausel).

Auf Anfrage kann jeder Bürger verlangen, dass ihm seine gespeicherten Daten zugänglich gemacht werden (kostenpflichtige Selbstauskunft).

Schuldner

Als Schuldner wird eine Person bezeichnet, die in einem Schuldverhältnis zum Gläubiger steht. Der Schuldner ist zur Erbringung einer Leistung gegenüber dem Gläubiger verpflichtet. Bei nicht fristgerechter Leistung versucht der Gläubiger in der Regel, die Schuld einzutreiben.

Schuldschein

Der Schulschein (auch Schuldbrief oder Schuldurkunde genannt) ist die vom Schuldner ausgestellte Urkunde, in der dieser seine Schuld gegenüber dem Gläubiger bestätigt. Er dient nur der Beweiserleichterung und verkörpert nicht die Forderung. Er stellt somit kein Wertpapier dar.

SEPA

SEPA ist die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“ und bezeichnet den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, in dem alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden. Zum SEPA-Raum zählen derzeit 37 Länder (Stand: 1. Januar 2015). Die Wirecard Bank AG ist seit Einführung Anfang 2008 SEPA-fähig.

Nutzer von Zahlungsverkehrsdienstleistungen können mit SEPA bargeldlose Euro-Zahlungen von einem einzigen Konto innerhalb Europas vornehmen und hierbei einheitliche Zahlungsinstrumente (SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlungen) genauso einfach, effizient und sicher nutzen wie die bisherigen Zahlungsinstrumente auf nationaler Ebene.

SEPA führt zur Verwirklichung eines einheitlichen Binnenmarktes im bargeldlosen Zahlungsverkehr.

SEPA-Kartenzahlungen

Unter SEPA-Kartenzahlung versteht man die im Hinblick auf SEPA entwickelte Kartenzahlung. Kunden sollen ihre Karte im gesamten Euro-Zahlungsverkehrsraum in gleicher Weise wie im Heimatland verwenden können.

SEPA-Lastschrift

Im Zusammenhang mit den Initiativen zur Etablierung einer Single Euro Payments Area (SEPA) wurden zwei europäische Lastschriftverfahren entwickelt. Seit dem 1. November 2010 sind alle Kreditinstitute in der EU zur Unterstützung der SEPA-Lastschrift verpflichtet (passiv, d. h., der Einzug von Konten des Instituts muss möglich sein).

Durch die SEPA-Lastschrift wird der Einzug von fälligen Rechnungsbeträgen nun auch innerhalb des gesamten Euro-Raums möglich.

Das SEPA-Lastschriftverfahren bietet zwei Formen:

  • die SEPA-Lastschrift (SEPA Core Direct Debit) als Basisvariante und
  • die SEPA-Firmenlastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit), die speziell auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden ausgerichtet ist.

Im Vergleich zur normalen Einzugsermächtigung gibt es einige Unterschiede: Die Einzugsermächtigung konnte bislang nur in Deutschland verwendet werden, die SEPA-Lastschrift ist europaweit möglich. Der Kunde hat sechs Wochen lang die Möglichkeit, die Belastung aufgrund von Widerspruch zurückzugeben.

Für den Einzug der Lastschrift sind die IBAN sowie der BIC notwendig.

SEPA-Überweisungen

Die SEPA-Überweisung wird seit dem 28. Januar 2008 zur Abwicklung sowohl nationaler als auch grenzüberschreitender europäischer Zahlungen angeboten.

Zur Nutzung dieses Verfahrens muss eine Bank das entsprechende Beitrittsdokument des European Payments Council (EPC) unterzeichnen (Adherence Agreement) und ihre Systeme auf die Abwicklung von SEPA-Zahlungen umgestellt haben. Eine aktuelle Auflistung der über 4.400 an SEPA teilnehmenden Kreditinstitute wird vom EPC zur Verfügung gestellt.

TAN

Der Einsatz der TAN (Transaktionsnummer) ist ein gängiges Sicherheitsverfahren beim Homebanking oder Online-Banking. Bei der TAN handelt es sich um eine sechsstellige Zufallszahl.

Jede einzelne Transaktion zwischen Kunde und Finanzinstitut, sei es eine Überweisung oder ein Aktienkauf, erfolgt über eine eigene, nur einmal nutzbare TAN. Diese verliert nach der Transaktion ihre Gültigkeit.

Terminüberweisung

Eine Terminüberweisung wird wie eine „normale“ Einzelüberweisung erstellt. Es muss jedoch zwingend der Ausführungstermin angegeben werden. Bei ausreichender Deckung wird die Überweisung zum gewünschten Termin automatisch ausgeführt.

Überweisung

Die Überweisung (entweder beleghaft oder elektronisch) ist in Deutschland eines der häufigsten Zahlungsmittel. Der Kontoinhaber erteilt seiner Bank den Auftrag, von seinem Konto einen bestimmten Geldbetrag einem begünstigten Konto gutzuschreiben.

Bei beleghaften Überweisungen gibt es einen Überweisungsträger bzw. ein Überweisungsformular, mit dem der Kunde die Bank auffordert, eine Überweisung durchzuführen.

Bei beleglosen Überweisungen hingegen gibt es keinen Überweisungsträger, mit dem der Kunde seine Bank beauftragt. Diese Überweisungsdaten werden elektronisch erfasst und übermittelt.

Überweisungsrückruf

Eine Kündigung der Überweisung (umgangssprachlich als Rückruf bezeichnet) muss der Überweisende gegenüber seiner Bank aussprechen, die sich daraufhin schriftlich mit der Empfängerbank in Verbindung setzt.

Die Empfängerbank ist gegenüber dem Begünstigten zur Gutschrift verpflichtet, sobald der Betrag zu dessen Gunsten auf einem Konto der Bank eingegangen ist, wenn nicht vorher eine Kündigung der Überweisung eingetroffen ist. Das bedeutet also, dass Kreditinstitute Überweisungsrückrufe nur beachten dürfen, wenn das Geld noch überhaupt nicht im Haus angekommen ist. War der Überweisungsrückruf vor dem Geldeingang da, ist eine Berücksichtigung noch möglich und der Betrag wird an das Senderkonto zurücküberwiesen.

Verfügungskonto

Auf ein Verfügungskonto werden Gelder des Einreicherkontos nach einem bestimmten, im Vertrag festgelegten Zeitraum transferiert. Von hier aus kann frei über die Gelder verfügt werden.

Verrechnungsscheck

Bei einem Verrechnungsscheck wird die bezogene Bank durch den Vermerk „Nur zur Verrechnung“ auf dem Scheck angewiesen, den Scheck nur als Kontogutschrift einzulösen. Der Verrechnungsscheck ist also gewissermaßen eine Sonderform des Überbringerschecks, der allerdings von der bezogenen Bank nicht bar ausgezahlt werden darf. Der Empfänger muss den Scheck in der Regel über seine Bank zum Inkasso und zur Gutschrift des Gegenwerts auf sein Konto einreichen.

Vorläufiges Zahlungsverbot

Schon vor der Pfändung kann der Gläubiger aufgrund eines vollstreckbaren Schuldtitels, ohne Zuhilfenahme des Vollstreckungsgerichts durch den Gerichtsvollzieher, dem Drittschuldner und dem Schuldner die Benachrichtigung, dass die Pfändung bevorsteht, zustellen lassen.

Die Benachrichtigung hat die Wirkung eines Arrestes, also einer Beschlagnahme im Wege der Zwangsvollstreckung mit rangsichernder Wirkung. Der Schuldner ist gehindert, sich aus der Forderung zu befriedigen, auch darf er nicht mehr über sie verfügen. Für den Drittschuldner gilt, dass er keinesfalls mehr nach Kenntnis an den Schuldner leisten darf.

Die Vorpfändung wirkt, sofern die endgültige Pfändung binnen eines Monats ab Zustellung der Vorpfändung an den Drittschuldner bewirkt wird (§ 845 II ZPO). Das bedeutet, dass der Gläubiger sich darum bemühen muss, kurzfristig beim Vollstreckungsgericht den Erlass eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses zu beantragen. Der Gläubiger behält die durch die Vorpfändung erwirkte Rangstelle aber nur, wenn er innerhalb eines Monats die Forderung durch einen Pfändungsbeschluss pfändet. Die Vorpfändung bleibt wirkungslos, wenn nicht innerhalb der Monatsfrist des vorläufigen Zahlungsverbots der Pfändungsbeschluss zugestellt wird. Um dies zu vermeiden, ist es möglich, die Vorpfändung beliebig oft zu wiederholen mit der Folge, dass die Arrestwirkungen erneut ausgelöst werden.

Vorpfändung

Siehe Vorläufiges Zahlungsverbot.

VR-Kennung

Die VR-Kennung (engl. Virtual Recognition Key) ist ein 19-stelliger alphanumerischer Code, der mit „VRK“ beginnt und automatisch vom Banksystem generiert wird. Er bleibt immer gleich und kann als Alternative zur Kontonummer zusammen mit der bekannten PIN zur Anmeldung zum Online-Banking genutzt werden.

Zahlschein

Der Zahlschein ist ein Bankformular, das bei einer Bareinzahlung auf ein fremdes oder eigenes Bankkonto verwendet wird. Die Gebühren liegen in der Regel erheblich über denen einer Überweisung. Der Auftraggeber eines Zahlscheins braucht dazu selbst kein Konto.

Vielen Rechnungen werden bereits vorausgefüllte Zahlscheine beigelegt, somit müssen Empfänger, Rechnungsbetrag und Verwendungszweck nicht vom Kunden ausgefüllt werden. In der Regel dienen diese Vordrucke gleichzeitig auch als Überweisungsformulare.

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